So schön ist mein Wahlkreis : Das Winsener Schloss
Das Winsener Schloss liegt inmitten der Stadt am Nordrand des Schlossparks, in unmittelbarer Nähe zur St. Marien Kirche und zum historischen Winsener Marstall mit dem Heimatmuseum. Südlich des Schlosses schließt sich der schöne Schlossteich an.

Das Schloss in Winsen wurde urkundlich erstmals 1299 erwähnt, entstanden ist es vermutlich um 1230. Die Wasserburg diente anfänglich wiederholt als vorübergehender Sitz der Landesfürsten. Später wurde die Verwaltung der Obervogtei in das Schloss verlegt.
Nach dem Tode ihres Gemahls Herzog Wilhelm der Jüngere, bezog Herzogin Dorothea, die Tochter des dänischen Königs Christian III., 1593 das Schloss als Witwensitz. Sie ließ das Schloss neu errichten. Es erhielt damals im wesentlichen die Gestalt, die es heute noch besitzt. Um 1610 fanden hier Hexenprozesse statt. Nach dem Tod der Herzogin 1617 wurde das Schloss Verwaltungssitz zunächst des hannoverschen Amtes Winsens, später des preußischen Kreises Winsens.
Besitzer des Schlosses ist das Land Niedersachsen. Heute hat hier das Amtsgericht seinen Sitz.
Insbesondere den Bemühungen des hiesigen Heimat- und Museumsvereins ist es zu verdanken, dass der neueröffnete Schlossturm für Führungen und die laufende, landesweit einzigartige Ausstellung „Reformation und 30 jähriger Krieg" zur Verfügung steht.
Gruppen können sich jederzeit für eine fachkundige Führung anmelden, weiterhin gibt es feste Führungstermine an jedem Donnerstag und Samstag um 11 Uhr. (Anmeldungen unter 04171/3419) www.hum-winsen.de



